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Übersicht 2012
Brand 2
Kurzbericht: Wohnungsbrand, Person im Gebäude
Einsatzort: Willebadessen, Bahnhofstr.
Alarmierung: Alarmierung per Funkmeldeempfänger und Sirene
am Montag, 31.12.2012, um 02:09 Uhr
Einsatzdauer: 3 Std. und 49 Min.
Einsatzende: 05:58 Uhr
Einsatzleiter: STBI Heiner Hesselmann (Stellv. Leiter der Feuerwehr)
Mannschaftsstärke: 75
Alarmierte Einheiten: Feuerwehr-Führungsgruppe
Löschzug Bad Driburg
Löschzug Peckelsheim
Löschzug Willebadessen
Löschgruppe Fölsen
Löschgruppe Borlinghausen
Fahrzeuge am Einsatzort: DLK 23/12 Bad Driburg (2019 außer Dienst gestellt) TLF 3000 Bad Driburg ELW 1 Peckelsheim HLF 20 Peckelsheim (2021 zum TLF 3000 umfunktioniert) RW 1 Peckelsheim LF 10 Peckelsheim LF 24 Willebadessen (2020 außer Dienst gestellt) LF 16 Willebadessen TLF 16/25 Willebadessen (2014 außer Dienst gestellt) MTF Willebadessen TSF-W Fölsen TSF-W Borlinghausen
Einsatzbericht:

Zu einem Wohnungsbrand kam es in Willebadessen gegen 2 Uhr am frühen Silvester-Morgen. Die alarmierten Feuerwehr-Einheiten aus Willebadessen, Peckelsheim, Bad Driburg, Borlinghausen und Fölsen konnten eine 50-jährige Frau nur noch tot bergen. 5 weitere Personen wurden verletzt, 2 von ihnen mussten im Krankenhaus behandelt werden.
 

Die Flammen im Gebäude wurden mit 1 B-Rohr und 2 C-Rohren gelöscht. Zum Einsatz kamen dabei 2 Trupps unter Atemschutz sowie ein Sicherungstrupp. Von außen wurden die Löscharbeiten durch die Drehleiter des Löschzuges Bad Driburg unterstützt. Die Bahnhofstraße musste für mehrere Stunden komplett gesperrt werden.

 
Der Löschzug Peckelsheim war für die Bereitstellung von Atemschutzgeräteträgern sowie für die in Peckelsheim stationierte Wärmebildkamera angefordert worden. Mit dieser wurde zum Einsatzende hin das Brandobjekt auf weitere Glutnester untersucht. Neben der Feuerwehr kamen 4 Rettungswagen, 1 Notarzteinsatzfahrzeug, die Polizei sowie die Kriminalpolizei zum Einsatz. Ein Notfallseelsorger sowie das Ordnungsamt der Stadt Willebadessen waren ebenfalls vor Ort.

 
Die betroffene Wohnung liegt über einer Gaststätte, in der sich zum Zeitpunkt des Feuerausbruchs der 70-jährige Besitzer und ein 34-jähriger Gast aufhielten. Diese hatten Brandgeruch wahrgenommen und Hilferufe gehört und waren nach oben gestürmt um die Frau zu retten, mussten jedoch wegen der starken Rauchentwicklung aufgeben. Dabei erlitten sie selbst Schnittverletzungen und alarmierten die Einsatzkräfte.

 
Die Wohnung wurde noch am Abend und an den darauffolgenden Tagen von der Kriminalpolizei und Sachverständigen untersucht, die Leiche der 50-jährigen Frau wurde obduziert. Die Untersuchung ergab als Todesursache eine Rauchvergiftung, die Frau wurde somit kein Opfer von Fremdverschulden. Ein Defekt von technischen Geräten oder Elektrik war auch nicht festgestellt worden. Die Frau war starke Raucherin. Ob durch Handhabungen in diesem Zusammenhang das Feuer entstanden ist, kann nicht nachvollzogen werden. Wie der Schwelbrand in der Wohnung tatsächlich entstanden ist, haben die Ermittlungen nicht ergeben.

 
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Ungefährer Einsatzort: